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Maibaumfahrer beim Gastagwirt

Maibaumaufstellen in Eugendorf
Fritz jun. beim Maibaumfahren

Was wäre der 1. Mai ohne die vielen schönen Maibäume, die in allen Orten und Gemeinden aufgestellt werden. Auch unsere Landjugend ist schon seit gestern abend in vollem Einsatz. Erst einmal muß ein wunderschöner Baum überhaupt gefunden werden. Dieses Jahr hat in der Peterbauer aus Unzing gesponsert. Dann muß er gefällt werden, ohne dass er beschädigt wird und das ist nicht so ganz einfach. Aber der junge Peterbauer hat das bravourös hingekriegt. 

Dann kommt der harte Teil. Der Baum muß nämlich die ganze Nacht bewacht werden, damit er auch ja nicht gestohlen wird. Das wäre nämlich eine absolute Blamage für die ganze Landjugend. Und jetzt wird er gerade traditionell mit einem Pferdefuhrwerk zum Festplatz gebracht, wo er heute Nachmittag von den Burschen aufgestellt wird. DA ist jetzt auch unser Sohn Fritz voll und ganz dabei. Natürlich ohne technische Hilfsmittel.

Beim Gastagwirt war für den ganzen Tross eine kurze Pause angesagt. Die durstigen Kehlen mußten einfach ein bisserl verköstigt werden.

Woher der Brauch des Maibaumaufstellens eingentlich kommt ist nicht ganz geklärt. Man sagt sich aber, daß früher die Hexen auf dem Heimweg von der vorangegangenen Walpurgisnacht eine riesen Gaudi gehabt haben, als sie bei Ihrem Ritt auf den Besen die Maibäume als Slalomstangen verwendet haben.

Ich mach mich jetzt mit der Anneliese, der Katharina und der Lisa auch auf zum Festplatz. Vielleicht können die Jungen beim Aufstellen noch eine starke Hand brauchen. Und sonst trinken wir halt einfach ein gemütliches Bier.

Auf nach Eugendorf!

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von Fritz Maislinger (Kommentare: 0)

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