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Genussradtour rund um den Mondsee

Mit sommerlichen Genuss durch die Rennradregion SalzburgerLand Salzkammergut

Genussradregion SalzburgerLand

Unsere Region nennt sich zwar "Rennradregion" und viele kommen zu uns, um ihrem Carbon-Renner täglich die Sporen zu geben, ABER man kann das SalzburgerLand auf zwei Rädern auch ganz gemütlich, mit viel Zeit und entspannendem Genuss genießen. Genau das wollen wir heute machen und stellen euch deshalb eine echte Genuss-Radtour vor:

Für Rennradler und Genuss-Radfahrer gleichermassen optimal ist die Tour um den malerischen Mondsee. Es muss ja nicht immer gleich eine ganz anspruchsvolle Tour in unserer malerischen Radregion sein. Wenn man einfach Lust auf eine schöne, gemütliche Radtour hat, dann ist der Mondsee ein wirklich lohnendes Ziel. Ich würde vorschlagen: "rauf aufs Rad und los geht's." Ein gut vorbereiteter Radfahrer hat natürlich ein kleines Reperaturset, ein kleines Erste- Hilfe-Set, Sonnenschutzmittel und Sonnenbrille mit dabei. Bei dieser Tour bietet es sich weiteres wirklich an, die Badesache einzupacken. Der Mondsee ist einer der schönsten Seen im Salzkammergut, ist glasklar und lädt definitiv zum Baden ein. Vor allem im Hochsommer - die Temperaturen sind angenehm heiß, die Sonne strahlt vom Himmel und im ganzen Land bereiten sich Kinder und Elter auf die Sommerferien vor. Da kommt eine Radtour durchs Salzburger Land mit Badestopp gerade recht oder nicht?

Vom Gastagwirt ausgehend geht's erst einmal nach Thalgau. Wir folgen der Beschilderung des "Mozart-Radweges". Vorbei an den Eugendorfer Golfplätzen und dem Jakobi-Kirchlein in Unzing, das als weithin sichtbarer Wegweiser in der Landschaft steht. In Thalgau heißt es am Marktplatz kurz aufpassen. Der Radweg folgt nicht mehr der Landstrasse, sondern biegt Richtung Schulgelände ab - ist aber gut beschildert. Jatzt radelt man immer leicht bergab durch eine entzückende Wiesenlandschaft zum Mondsee. Rechts hat man den Schoberstein, wo man noch die Reste der Burg Wartenfels sehen kann. Aber keine Angst, die Raubritter von damals sind schon lange weg.

In St. Lorenz erreicht man das Ufer des Mondsees. Ein faszinierender Ausblick tut sich auf. Sowohl links auf den See, als auch rechts auf die sogenannte Drachenwand. Wenn man die genau anschaut, sieht man ziemlich oben ein Loch in der Wand. Das sogenannte "Drachenloch". Es heißt, dass einst der Teufel eine böse Schwiegermutter geholt hat und vor lauter Zorn durch die Wand durchgeflogen ist. Viel wichter zu erwähnen ist jedoch der schöne "Gasthof Drachenwand", der am Fuße dieses Berges mit seinem lauschigen Gastgarten zur Einkehr lädt.

Weiter entlang des Mondsees gelangt man dann zur Kienbergwand. Hier gibt es den im weiten Umkreis einzigen Tunnel, der eigens für die Radler gebaut wurde.

Tipp vom Fritz:

"Laßt Euch unbedingt Zeit beim Durchfahren und bleibt auch mal stehen. Im Inneren des Tunnels befinden sich einige Rastplätze, die wie Balkone zum See rausragen. Ihr werden die Fotoapparate gar nicht mehr einpacken."

Bald nach dem Tunnel kommt dann ein ganzes Stück Seeufer, an dem man frei baden kann. Herrlich, einfach die Räder an den nächsten Baum lehnen und ab ins kühle Nass. Da fehlen mir jetzt fast die Worte, um dieses Gefühl zu beschreiben. Bald hat man dann das hintere Seeufer erreicht und es geht retour Richtung dem Ort Mondsee. Ein kurzes Stück wird es einmal ein bisserl eng. Da ist zwischern See und Berg einfach kein Platz für einen Radweg. Ist aber wie gesagt nicht allzu lang. Beim Hotel Seehof kann man einen kleinen Umweg fahren und dem Radweg entlang des Seeufers folgen. Es zahlt sich landschaftlich wirklich aus.

Tipp vom Fritz:

"Macht doch einen Stopp im Ort Mondsee und legt eine Rast an der Strandpromenade ein - die vielen Kaffeehäuser am See oder am Marktplatz sollte man nicht versäumen - UND mittlerweile habt ihr euch schon eine Stärkung verdient."

Für Kenner der Kirchenkunst ist auch ein Besuch im Dom von Mondsee empfehlenswert. Ein wahres Meisterwerk des spätbarocken Kirchenkünstlers Meinrad Guggenbichler. Von Mondsee zurück ins Radhotel Gastagwirt ist der Radweg sehr gut beschildert. Kurz nachdem man den Ort verlassen hat, kann man links wieder auf den bekannten Radweg biegen und die Heimfahrt geniessen. Ganz leicht bergauf geht es halt jetzt, aber Gott sei Dank eben nur ganz leicht.

Auf der gesamten Tour erradelt man ca. 57 km und nur ganz wenige Höhenmeter. Sportliche Höchstleistungern sind dafür nicht von Nöten, jedoch kann wirklich jeder die tolle Radregion SalzburgerLand genießen. Wenn ihr auf eurer Tour gerne Unterstützung haben wollt, dann borgt euch doch im Gastagwirt ein E-Bike aus. Damit wird die Tour zwar nicht kürzer, aber man kann sich noch besser auf die Schönheiten der Strecke, die Einkehrtipps und die schönen Badeplätze unterwegs konzentrieren.

Wer mit uns mal auf Tour gehen will, der kommt am besten ins Hotel Gastagwirt, wir freuen uns auf eure Anfrage. Bis bald auf Radtour in der Radregion SalzburgerLand Salzkammergut.

Euer Fritz Maislinger

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von Fritz Maislinger (Kommentare: 0)

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