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Klettersteig auf die Drachenwand

Sommerfrische kann auch mal heißen, seine "Komfortzone" zu verlassen.

Im Klettersteig zur Drachenwand

Es ist ein wirklich tolles Gefühl, wenn man auch mal über sich hinauswächst und sich bei einer etwas anderen Tour ein wenig herausfordert. Um das zu machen, war ich vor kurzem mit zwei wirklich guten alten Freunden von mir auf einem atemberaubenden Klettersteig an der Drachenwand hoch über dem Mondsee.

Meine beiden Begleiter kenne ich schon ewig - wie gesagt zwei gute Freunde. Einer meiner Kumpels hat unser Abenteuer angeführt, er macht das wirklich professionell. In ca. zwei Wochen bricht er nach Peru auf, um dort eine Trekkingtour zu führen. Dazu wollte er noch ein wenig tranieren und hat uns beide auf die Drachenwand geführt. Eine ganz schöne Leistung, denn auch wenn wir durchaus einiges an Sport machen, so ein Klettersteig ist fordernd und man stößt in der Vertikalen doch an Limits, die einem vielleicht gar nicht so bewusst waren.

Super Wetter & tolle Bedingungen

Jedenfalls war das Wetter wirklich herrlich. Wir haben uns einen wunderschönen Abend ausgesucht und sind um 16:00 Uhr aufgebrochen - bei dem derzeitigen Sommerwetter, wäre es davor einfach zu heiß - es sei denn, man bricht in den wirklich frühen Morgenstunden auf, so wie zur Sonnenaufgangswanderung. Die Kletterei auf die Drachenwand dauert ca. 2 Stunden und wirft einem ganz schön fordernde Passagen in den Weg. Der Klettersteig ist nichts für blutige Anfänger: auf einer Höhendifferenz von ca. 500 hm überwindet man zu 60% B-Stellen und zu 40% C-Stellen. Darunter mischen sich auch einige D-Stellen, was den Klettersteig schon zu einem eher schwierigen Kanditaten macht. Einiges an Ausdauer und Kraft sind notwendig - vor allem die D-Stellen zehren an den Kräften. Wichtig zu beachten ist auch, dass es keine Ausstiegsmöglichkeiten gibt, wer in den Steig einsteigt, sollte sich seiner Sache sicher sein.

Am Gipfel der Drachenwand

Gipfelsieg & gemütliche Einkehr danach

Wir haben das ganze schließlich gemeistert und sind um ca. 18:00 Uhr auf dem traumhaften Aussichtsgipfel gestanden. Danach haben wir uns an den ca. 1 stündigen Abstieg gemacht und haben uns natürlich eine Einkehr verdient. Wenn man Kräfte und Ausdauer beweist und auch noch mit zwei guten Freuden die Drachenwand besteigt, kommt man am Gasthof Drachenwand nicht vorbei. Sollte man auch nicht - die Biere haben hervorragend geschmeckt und das Essen war auch ein herrlicher Abschluss dieser tollen und aufregenden Klettertour.

Sie sehen - das Salzburger Land ist wirklich für jede Art von Sommerfrische die richtige Location. Bei uns findet jeder seine Bestimmung. Für Entspannung und Genuss haben wir jede mögliche Gelegenheit rund um die Salzburger Seen. Bewegungshungrige kommen auf den vielen Radstrecken voll auf ihre Kosten. UND ab jetzt weiß ich auch am eigenen Leib - Bergfexe und Klettermaxe kommen auf den vielen Klettersteigen, wie jenem auf die Drachenwand, voll auf ihre Kosten. Herrliche Panoramen und Ausblicke inklusive - es ist einfach herrlich in unserer Heimat.

Danke nochmals an Hannes für die tolle Guide-Arbeit und danke für diese tolle Tour auf die Drachenwand.

euer Fritz

Kommentare

von Fritz Maislinger (Kommentare: 0)

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